Tradition

Die Biobäckerei Schomaker knüpft bewusst an die Tradition des Bäcker-Handwerks an. Denn die Rohstoffe aus der Natur machen allein noch kein gutes Brot. Das entsteht erst, wenn die hochwertigen Zutaten handwerklich verarbeitet werden. Mahlen, Kneten, Formen mit bewährtem Wissen, mit innovativem Blick und mit aufmerksamer Hand – das macht den Biobäcker aus, der seine Kunden mit Qualität überzeugen will.

Andreas Schomaker ist der kluge Kopf der Biobäckerei, dem die Ökologie am Herzen liegt. Für ihn ist das Handwerk im Einklang mit Natur und Mensch zur Lebenseinstellung geworden. Als er 1986 die Bäckerei seiner Eltern im niederrheinischen Rheurdt übernahm und umkrempelte, war „Bio“ noch weitgehend unbekannt. Schomaker hatte zuvor fünf Jahre in einer Biobäckerei in Berlin gearbeitet und dort vielfältige Erfahrungen mit Großstadt-Kunden gesammelt, die bereits damals Bio-Produkten den Vorzug vor industriell gefertigten Massenware gaben. Es dauerte nicht lange, bis die Niederrheiner immer öfter nach Rheurdt pilgerten, um die große Auswahl an Bio-Backwaren von Schomaker zu genießen.

Auch bei Gegenwind bleibt sich Schomaker treu: Weil die Volksbank an der Niers eG das Risiko nicht tragen wollte, finanzierte er die notwendige Unternehmenserweiterung 2006 durch die Ausgabe von Genussscheinen an seine Kunden. Diese erhalten bis heute regelmäßig eine hohe Dividende oder lassen sich durch Backwaren auszahlen.

Während seiner Lehr- und Wanderjahre arbeitete Schomaker im Schwabenland ebenso wie in Niedersachsen, im Rheinland ebenso wie in der Schweiz. In Berlin ließ er sich zum Bäckermeister  ausbilden, Konditormeister lernte er in Wolfenbüttel. Und die Prüfung zum Betriebswirt des Handwerks legte Schomaker in Raesfeld ab.

Als Biobäcker bildet sich Schomaker bis heute ständig weiter, um seinen Betrieb immer dem neuesten Stand der Entwicklungen anzupassen. Fortbildungen über Demeter-Landbau und Management gehören ebenso dazu wie fachliche Kurse über neue Techniken oder Karamell-Schaustücke.